Victorinox Taschenwerkzeuge - ein Stück Schweiz für immer
Seit 120 Jahren werden in der Schweiz Taschen-Werkzeuge hergestellt. Am 12. Juni 1897 wurde das "Schweizer Offiziersmesser" durch den Schweizer Messerschmied Karl Elsener gesetzlich geschützt. Weitere Werkzeuge wurden integriert und heute ist es weltweit der Inbegriff für Qualität, Vielfalt und Funktionstüchtigkeit. Millionen von Menschen benutzen es täglich. Es wurde zu einem unentbehrlichen Begleiter. 
Motiv: Matterhorn
Der Schweizer Messerschmied Karl Elsener gründete 1884 den Schweizerischen Messerschmiedverband, um die Soldatenmesser im eigenen Land herzustellen. 1891 erfolgte dann die erste Lieferung an die Schweizer Armee. Es war jedoch sehr schwierig, da im deutschen Solingen Messer kostengünstiger hergestellt wurden, sodass Karl Elsener mit grossen Verlusten zu kämpfen hatte. Unter Mithilfe seiner Verwandten gelang es ihm, eine Nachlassstundung zu erreichen, und somit den drohenden Konkurs abzuwenden. Durch den grossen Erfolg des Offiziers- und Sportmessers, welches wesentlich leichter und funktioneller als das Soldatenmesser war, konnte er später alle Nachlassgläubiger inklusive Zinsen entschädigen.
Motiv: Luganer See
Das Swiss Army Knife, wie es auch genannt wird, wurde stetig weiterentwickelt und ist inzwischen in weit über 100 Ausführungen erhältlich. Nach dem Tod seiner Mutter Victoria wählte Karl Elsener 1909 ihren Vornamen als Firmennamen. Mit der Erfindung und zunehmenden Verbreitung des rostfreien Stahls, wurde 1921 aus dem Firmennamen Victoria und dem internationalen Kennzeichen für rostfreien Stahl INOX der heutige Firmenname Victorinox.
Motiv: Wetterhorn
Für sehr betuchte Sammler gab es eine exklusive Version mit Brillanten, die in Gold oder Platin eingefasst waren und so die Schalen bildeten. Der Stückpreis liegt bei 500.000 Schweizer Franken.
Auch im 21. Jahrhundert sind Victorinox die Ideen nicht ausgegangen. Beweis dafür ist die Markteinführung von SWISSMEMORY, einer gelungenen Kombination aus Taschenmesser und USB-Stick. Ende 2005 wurde s.beat, ein Taschenmesser mit eingebautem MP3-Player mit 1 oder 2 GB Speicherkapazität vorgestellt. 2006 soll ein  mit 4 GB Modell folgen.
Bild: Victorinox
Um Verwechslungen mit Imitationen zu vermeiden, wurden die Bezeichnungen Schweizer Messer und Schweizer Offiziersmesser, sowie das typische Schweizerkreuz, für die Verwendung auf den Taschenmessern gesetzlich geschützt. 
Nur die Firmen Victorinox und Wenger dürfen diese Bezeichnungen für die Vermarktung der Messer nutzen.

Am 26. April 2005 wurde der angeschlagene Konkurrent Wenger von Victorinox übernommen. Dadurch wurde verhindert, dass Wenger ins Ausland verkauft wurde, und somit die geschützen Markenzeichen nicht mehr nur schweizerischen Unternehmen vorbehalten gewesen wären. Jährlich werden über 25 Millionen Messer produziert.