| San Francisco
hat
ca. 800.000 Einwohner und liegt am nördlichen Ende einer Halbinsel,
die westlich durch den pazifischen Ozean, im Norden durch die Meerenge
Golden Gate (Goldenes Tor), die in die Bucht von San Francisco führt,
und in östlicher Richtung durch die Bucht von San Francisco begrenzt
wird. Die Stadt hat eine Länge und Breite von 11 Kilometern. Es bietet
sich regelrecht an San Francisco zu Fuß zu erlaufen. Gutes Schuhwerk
ist deshalb wichtiger als ein Mietwagen. Die Innenstadt zwischen
Market Street, Union Square, Chinatown und Fisherman's Wharf sollte man
am besten zu Fuß oder mit einer der Cable Cars Linien erkunden. San
Francisco, die Stadt der Hügelm bietet für jeden etwas. Es ist
eine Stadt in der man das Gefühl hat es gibt keine Hektik. Der Zeitunterschied
beträgt MEZ minus 9 Stunden. Sommerzeit ist von April bis Oktober. |
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China Town
Das Eingangstor
zum Chinesenviertel an der Grant- und Bush Street wird durch zwei Drachen
gekrönt. Hinter diesem Tor beginnt für den Besucher eine andere
Welt. Es ist die größte chinesische Enklave ausserhalb Asiens.
Etwa 80.000 Menschen wohnen in dieser chinesischen Gemeinde. Das chinesische
Neujahrsfest zwischen Januar und März sollte man sich vormerken. Dieses
Fest dauert eine Woche und füllt jede Straße mit Paraden, den
Laternen aus Papmaché und endlosen Drachen. Der Duft von Ingwer
und Ginseng schwebt über diesem Viertel. Wenn Sie einen faszinierenden
Blick in die Geschichte Chinatowns werfen möchten, besuchen Sie die
Chinese Historical Society of America. In der direkten Umgebung von Chinatown
liegt die moderne Transamerica Pyramid mit 48 Etagen. |
Transamerica
Pyramid
A.P.Giannini,
der um die Jahrhundertwende die Bank of Italy gründete, ist wohl der
bekannteste Banker San Franciscos. Giannini hatte während des Erdbebens
1906 die gesamten Bankeinlagen auf Obst- und Gemüsekarren versteckt.
Nach der Erdbebenkatastrophe war er einer der ersten Bankiers, der Geld
an seine Kunden auszahlen konnte. Aus der Bank of Italy wurde schließlich
die Bank of America. Heute befindet sich die Zentrale in einem 52 Stockwerk
hohen Wolkenkratzer aus rotem Kanreolmarmor. Dazwischen ragt die achtundvierzig
Etagen hohe "Transamerica Pyramid" hervor. Das Gebäude hat sich sehr
zum Verdruß der Einheimischen zu einem Symbol von San Francisco entwickelt. |
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Alcatraz
Obwohl seit 1963
Alcatraz kein Staatsgefängnis mehr ist, laufen einem bei dem Besuch
der Insel kalte Schauer über den Rücken. 61000 Quadratmeter groß
liegt diese Insel umgeben von eiskaltem Wasser und starken Strömungen
direkt vor San Francisco. Niemandem gelang lebend die Flucht. Al Capone,
Pretty Boy Floyd waren nur ein paar der berühmten Gefangenen. Für
die Gefangenen war es sicher die härteste Strafe das pulsierende Leben
der Stadt San Francisco aus einer Gefängniszelle betrachten zu müssen.
Alcatraz ist heute Teil des Golden Gate Erholungsgebietes (Golden
Gate Recreation Area) |
Golden Gate Bridge
Die Golden Gate
Bridge wurde von dem Brückenbauingenieur Joseph Strauss in einer wahren
Meisterleistung erbaut. Sie verbindet San Francisco mit Marin County. Im
Mai 1937 wurde sie dem Verkehr übergeben. Täglich überqueren
mehr als 100.000 Fahrzeuge diese Brücke. Die Länge beträgt
ca. 1.280 Meter. Die Brücke sieht schon auf Bildern imposant aus.
Man sollte sie jedoch ganz zu Fuß überqueren. Zwischen den Pfeilern
schwankt die Fahrbahn teilweise ganz ordentlich. Man hat von dort einen
phantastischen Blick auf die Bucht von San Francisco. |
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Cable Cars
Am 1. August
1873 wand sich der erste Cable Cars mit seinem Erfinder Andrew Hallidie
den Nob Hill hinauf. Das Streckennetz wurde auf acht Linien mit einer Gesamtlänge
von knapp 180 km ausgebaut. Das Erdbeben von 1906 zerstörte einen
Teil dieses Streckennetzes, das niemals wieder erneuert wurde. Der Cable
Cars- ein Stück San Francisco - blieb weiter in Betrieb und wurde
1964 unter Denkmalschutz gestellt. Drei Linien gibt es heute noch; die
Powell-Hyde, Powel-Mason und die California. Derzeit fahren auf dem 27
km langen Streckennetz noch 37 Cable Cars. Die Geschwindigkeit beträgt
15 km/h. Durch den Zug an einem Schalthebel klinkt eine Art Zangengriff
in das unter der Straße laufende Seil ein. Das Seil wird in der Cable
Cars Barn angezogen und aufgerollt. Cable Cars Barn ist ein historisches
Gebäude in der Washington- und Mason Street. HIer befindet sich auch
eine Cable Cars Ausstellung. Die Cable Cars haben keinen Rückwärtsgang
und müssen vom Fahrer an der Endstation von Hand auf einer Drehscheibe
gewendet werden. |
Viktorianische
Häuser
Am 18. April
1906 wurde San Francisco von einem Erdbeben der Stärke 8,3 erschüttert.
Das Beben dauerte nur wenige Minuten, die Wirkung war jedoch verheerend.
Drei Tage wüteten die Brände, da die Wasserleitungen zerborsten
waren. Ganze Häuserzüge mussten gesprengt werden. Einige der
viktorianischen Häuser- ein Wahrzeichen San Franciscos- blieben unversehrt,
während andere rekonstruiert wurden.Als ein Tribut an die Zimmermannskunst
hat man diese Häuserzeilen Ende des 19. Jahrhunderts in vier Grundstilarten
errichtet.; im italianisierten, georgischen, ländlichen und im Queen
Anne Stil. Die Häuser zeigen Details wie Giebel-oder türmchenbedeckte
Dächer, große Erkerzimmer mit Buntglasfenstern, ionische, korinthische
und glatte Säulen, verzierte Giebel, hölzerne Schnitzarbeiten
und in frischen Farben gestrichene Veranden. |
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Golden Gate Park
Über 50
Jahre - von 1890 bis 1943 - wurden vier Millionen Quadratmeter Sanddünen
in den grünen und sehr schönen Golden Gate Park umgewandelt.
Hier findet man auch die berühmten Redwoodbäume.Tropische Planzen
findet man im Conservatory of Flowers - ein viktorianisches Gewächshaus.
Wunderschön ist der "Japanische Teegarten". Kleine anmutige Brücken
führen über Goldfischteiche, die mit Bonsai und anderen exotischen
Planzen sowie Kirschbäumen umgeben sind. |
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