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Bild:
NASA
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Die Landung des
wiederverwendbaren Space Shuttles hat die Techniker vor große Herausforderungen
gestellt.
Lange Zeit galt
die Landung der Raumfähre als der schwierigste Teil einer jeden Mission.
Völlig neue Techniken waren nötig, die bis dahin in der Raumfahrt
noch nicht Einzug gehalten hatten. Raumschiffe wie Apollo oder Sojus fallen
nach der Abbremsung einfach in die Erdatmosphäre zurück und setzen
diesen freien, ungesteuerten Fall bis zum Erdboden fort, ab einer gewissen
Höhe gebremst durch große Fallschirme. Der Shuttle-Orbiter aber
gleitet zu seiner Landebahn.
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Ein wichtiger Teil
der Shuttle-Philosophie ist, dass das Raumfahrzeug aus dem All wie
ein Flugzeug zum Startort zurückfliegen kann, damit es dort direkt
wieder für eine neue Mission vorbereitet werden kann.
Technische und
finanzielle Gründe führten beim Space Shuttle dazu, dass der
Orbiter keine Flugzeugtriebwerke erhielt und daher wie ein überdimensionales
Segelflugzeug zur Erde zurückkehren muss. |
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1974 wurde mit
dem Bau der Shuttle Landing Facility (SLF), der Landebahn am Cape Canaveral
begonnen. Sie ist bei einer Breite von 91 m rund 4,6 km lang. Entsprechend
ihrer geografischen Ausrichtung spricht man von der Runway 33, wenn der
Shuttle aus südöstlicher Richtung anfliegt. Kommt die Raumfähre
aus Nordwesten, wird die Piste als Runway 15 bezeichnet.
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Die Landebahn ist
mit einer besonderen Befeuerung ausgestattet. Lichtsignale zeigen den Astronauten
bei einer Nachtlandung den genauen Kurs an. Weiterhin stehen Hochleistungslampen
zur Ausleuchtung zur Verfügung. |
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Nicht immer jedoch
kann der Orbiter in Florida landen. Heftiger Regen, Sturmboen, Wolken oder
dichter Nebel können dazu führen, dass eine Shuttle Landung verschoben
werden muss.
Im geringsten
Fall wird die Landung im nächsten Erdumlauf, also 90 Minuten später
eingeleitet. Die Kapazitäten an Bord der Raumfähre reichen aber
auch aus, die beiden Landemöglichkeiten 24 bzw. 48 Stunden nach dem
ursprünglichen Termin zu nutzen.
Im ungünstigsten
Fall muss die Landung auf einen Ersatzlandeplatz - dies wird zunächst
immer die Edwards Air Force Base in Kalifornien sein - verschoben werden.
Dies bedeutet dann jedoch, dass die Raumfähre erst nach längeren
Verzögerungen und auf dem Rücken einer Boeing B747 wieder in
Cape Canaveral eintrifft.
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