| Die schwäbischen
Maultaschen gehören zu den größten Erfindungen, die je
im Schwoabaländle gemacht wurden.
In vielen schwäbischen
Familien werden die Maultaschen auch "Herrgottsbscheisserle" genannt.
An Freitagen
bzw. an Fastentagen durfte kein Fleisch gegessen werden. Die Schwoabe
haben deshalb das Fleisch kleingehackt in eine Nudelhülle gesteckt
und somit vor den Augen Gottes versteckt.
Maultauschen gibt
es in allen Variationen. Mit Morcheln, gerauchter Schinkenwurst, Spinat,
Lauch etc. sogar als Maultaschen- Pizza werden sie angeboten.
| Die ersten Maultauschen
werden noch en dr Briah verspeisst. |
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Man kann die
Maultaschen auch in der Pfanne rösten oder wie der Schwabe sagt gräschded,
braten oder brooda zubereiten. |
| Meine Lieblingsmaultaschen
sind jedoch die geschmälzde (Zwiebelschmälze) mit schwäbischem
Kartoffelsalat (der muss mit einer warmen Fleischbrühe angemacht sein
mit Gurkenscheiben und Zwiebeln) |
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Für diejenigen,
die jetzt Hunger bekommen haben, eines der vielen Rezepte:
Teig:
350g Mehl, 3-4
Eier, 3 EL Wasser, Essig, Salz
kneten, bis der
Teig glatt ist, 30 Minuten ruhen lassen
Füllung:
300g Hackfleisch,
2 alte Brötchen,
2-3 Eier,
2 Zwiebeln,
1 Bund Petersilie,
200g Blattspinat
Salz, Muskat,
Pfeffer
Brötchen
in Milch einweichen und zerdrücken Petersilie und Zwiebeln kleinhacken
und zusammen mit Hackfleisch anbraten, den Spinat dämpfen und alles
durch den Fleischwolf drehen.
Den Teig ausrollen
und in ca.18x18 cm große Quadrate einteilen. Die Füllung in
die Mitte der einzelnen Stücke geben, dann die Ränder aufeinander
legen und festdrücken. Die Maultaschen in kochendes Salzwasser geben
und 10 Minuten ziehen lassen. |