"> Schwäbische
Baden-Württemberg
Schwabenwitze

1. Ein australischer Bauer besucht eines Tages einen schwäbischen wortkargen Bauern.
Er fragt: Habt ihr auch Kühe? Jo.
Habt ihr auch Schweine? Jo.
Habt ihr auch Schafe? Jo.
Habt ihr auch Känguruhs? Ha?? Was isch au des?
Das sind Tiere, die sich auf den Schwanz setzen können.
Ha jo des hen mir au, lacht der Bauer, abr mir sagat Sackratta dazua!
2. Warum tragen schwäbische Frauen keine Stringtangas?
Weil man später daraus keinen Putzlappen machen kann!
3. Was macht ein Schwabe mit einer Adventskerze vor dem Spiegel? 
Er feiert den 2. Advent.
4. Einem Schwaben fällt die Jacke in die Klärgrube.
Er greift sich einen Stock und versucht, die Jacke herauszuangeln. Meint seine Frau: "Ach Karle, die Jacke isch so alt, die kannsch doch wegschmeißa!" "Um die Jacke gehts mir fei nedda, aber in da Dasch hann I no mei Veschper drin!"
5. Wie gewöhnt man einer Schwäbin den Sex ab?
Indem man sie heiratet.
6. Ein Schwabe beehrt das Dreifarbenhaus (=Stuttgarts Bordell) mit seinem Besuch.
"Was solls denn koschda?" fragt er seine Auserwählte.
"Hundert Mark!"
"Uijuijui, des isch abbr deier! Krieg i vielleicht ebbes Rabatt, wenn I lengr bleib? 150 Mark für zwoimol, oddr 200 Mark für dreimol?"
"Paß auf, ich mache dir einen Vorschlag", sagt die Frau, die ein Geschäft wittert, "für 500 Mark kannst du bleiben, solange du willst!"
"Isch mir fei recht," sagt der Schwabe, zahlt und stürzt sich wie ein Wilder auf die Frau. In seiner Gier zerreißt er ihr die Bluse.
"Die zahlst du aber extra!"
"Mädele, warum?", lächelt der Schwabe, "wenn I hier nauslauf, hodd sich die Mode doch lengschd g‘endert!"
7. In einem Zugabteil sitzen ein Schwabe, ein Badenser, ein junges Mädchen und ihre Mutter.
Der Zug fährt in einen Tunnel, es wird dunkel und man hört zwei Geräusche: ein lautes Schmatzen und ein noch lauteres Klatschen. Es wird wieder hell und der Badenser hat eine stark gerötete Wange.
Die Mutter denkt: "Da wollte sich dieser Kerl doch im Dunkeln an meine Tochter ranmachen, aber die hat sich das nicht gefallen lassen!"
Die Tochter denkt: "Wahrscheinlich wollte er mich küssen und hat Mutti erwischt. Falsche Adresse kann man da nur sagen..."
Der Badenser denkt: "Dieser verdammte Schwabe! Er küßt das Mädchen und ich kassiere die Ohrfeige!"
Der Schwabe denkt: "Hat ja wunderbar geklappt! Im nächsten Tunnel küß ich mir wieder auf die Hand ... und batsch em Gelbfüßler noch eins an de Gosch!"
8. Das Nonnenkloster in Kellenried wird neu verputzt.
Auf dem hohen Baugerüst arbeiten die Gipser und Maler fleissig. Die Äbtissin sieht es mit Wohlgefallen und bittet eine Novizin, den Handwerkern ein gutes Vesper zu bringen. Vorher solle sie aber die Handwerker auf ihren Glauben prüfen. Wenig später steht die junge Nonne unten am Gerüst und ruft zum nächsten Gipser, der auf dem Gerüst steht "Griss Gott. Kennat Sie dor Pontius Pilatus?" Von oben herunter "Noi, abor i frog mein Kolleg, der weidor oba schafft". Also "He, Berte, kennschd Du en Pontius Pilatus?" Von oben: "Noi, worom?" Der auf dem ersten Gerüst zurück "Ha do onda schtoht sei Alde ond will ems Mittagessa brenga".